Trust Service Ecosysteme & der eIDAS Summit 2020

26.10.2020. In diesem Jahr ist alles anders. So fand auch das Digital Trust & Identity Forum des bitkom heute virtuell statt. Mehrere hundert Teilnehmer verfolgten die spannenden Diskussionen und Vorträge rund um alles was in den Themen digital Identity, Vertrauensdienste und die Umsetzung der eIDAS-Verordnung als Basis für eine europaweite, elektronische Kommunikation und sichere Identifizierung aktuell wichtig ist.

Dominik Deimel engagierte sich mit dem Vortrag “comuny Trust Service Ecosystem – die Zukunft liegt in der Kollaboration!”. Er beschrieb, warum digitale Services von Unternehmen in regulierten Märkten verifizierte Kundendaten benötigen – egal ob bei Kontoeröffnung, Zugang zur elektronischen Patientenakte oder auch beim voll digitalen Abschluss eines  Versicherungsvertrags. Die Anzahl der Use Cases steigt kontinuierlich und für Unternehmen zählt Flexibilität in der Prozessgestaltung und Einfachheit in der Umsetzung als Top Prio bei der Auswahl passender Lösungspartner. Doch aktuell ist kein Dienstleister in der Lage, diesen Anspruch übergreifend zu erfüllen ohne klassische Lock-In Effekte.

Die Antwort auf dieses Dilemma heißt Kollaboration der Anbieter in Ecosystemen, die ausreichend Spielraum für eigene unternehmerische Freiheitsgrade und gleichzeitig Transparenz bei der Anbieterauswahl für den Kunden gewährleisten. Über einen solchen Ansatz lassen sich sehr flexibel Use Cases und Branchenlösungen erzeugen, die dann optimalerweise als in sich gekoppelte As-a-Service-Leistung zum attraktiven Preis am Markt angeboten werden. In dem Vortrag wurde das Geschäftsmodell und die technische Lösung des comuny Trust Ecosystems Ansatz und die Möglichkeiten der Use Case Generierung am Beispiel des Gesundheitswesen aufgezeigt und diskutiert.

#eIDAS #bitkom #speaker #event #comuny #Kollaboration #future-of-trust #ecosystems #trust-services

https://eidas-summit.de/eIDAS-Summit-Programm

Kultur-Hackathon Coding da Vinci vergibt 2 Stipendien

14.09.2020 Open Data zur Förderung des digitalen Kulturerbes, Reiß Jurymitglied.

Nach dem Hackathon in Saar-Lor-Lux starten die Teams um „Majorelle Mystery“ und „Horizonte“ mit Stipendien in die nächste Projektentwicklungsphase. Trotz erschwerter Bedingungen und virtuellem Kick-Off hatten sich sechs vielversprechende Prototypen um die Stipendien beworben.

Die Stipendien werden im Rahmen des Kultur-Hackathons Coding da Vinci vergeben, damit teilnehmende Projektteams an den beim Hackathon entwickelten Ideen weiterarbeiten können.

Zwei ganz unterschiedliche Projekte – nämlich eine Kunstvermittlungs-App mit hohem technischen Anspruch und ein liebevoll gestaltetes Escape-Room-Spiel – haben es nun geschafft, die Gunst der dreiköpfigen Jury bei der Vergabe der Coding da Vinci-Stipendien im Sommer 2020 zu erringen.

Jeder regionale Hackathon bringt seine eigenen Stipendiat*innen und seine eigene Jury hervor. Bei Saar-Lor-Lux 2020 bestand die Jury aus Katrin Glinka, Expertin für digitale Transformation im Kultursektor (Berlin), Beatrix Reiß, Geschäftsführerin comuny und Hub-Leader MyData Germany (mydata.org) und Thomas Tursics, Entwickler und Opendathusiast, Co-Leiter des OK Lab Berlin.

Die CdV-Stipendien werden gefördert im Programm Kultur Digital der Kulturstiftung des Bundes.

Mehr über die Gewinner-Projekte https://codingdavinci.de/news/ und die Stipendien https://codingdavinci.de/stipendien/

#hackathon #CodingDaVinci #opendata

Datentreuhänder als Brücke zwischen Verbraucher-Interessen und datengetriebener Innovation?

28.11.2019 Berlin. comuny zum Experten-Workshop der Stiftung Neue Verantwortung eingeladen.

Datentreuhänder sind in aller Munde, von der Kommission Wettbewerbsrecht 4.0 über die britische KI-Strategie bis zur Datenethikkommission. Die Hoffnung ist, dass sie eine Lösung für eine Vielzahl von Herausforderungen der Datenökonomie darstellen: Verbraucherinteressen wahren, Datenkonzentration verringern und Wettbewerb und Innovation ermöglichen.

Zu diesem Spannungsfeld veranstaltete die Stiftung Neue Verantwortung e.V. (SVN) den Workshop „Datentreuhänder: Brücke zwischen starken Verbraucher:inneninteressen und datengetriebener Innovation?“, zu dem sich ein auserlesener Kreis zum fachlichen Austausch in Berlin traf.

comuny ist ein Operator-Modell, das dem Gedanken des Datentreuhänders nahesteht und Vorteile im Spannungsfeld der unterschiedlichen Interessen generieren kann. comuny ist Teil der MyDataGlobal und tritt ein für eine faire und nachhaltige Datenökonomie. So brachte Beatrix Reiß diese beiden Perspektiven in die Diskussion um Herausforderungen und Lösungsansätze ein.

Download-Empfehlung

Themenpapier über Ziele von Datentreuhandmodellen, Differenzierungen und Prüfpunkte sowie politische Handlungsmöglichkeiten zum Download über https://www.stiftung-nv.de/de/publikation/datentreuhandmodelle

European Data Protection Board comuny

04.11.2019 Brüssel. Unternehmen fällt die Umsetzung der DSGVO schwer.

Wir wollten wissen, was aktuell die schwierigsten Herausforderungen in der Umsetzung der DSGVO sind und haben am EDPB Stakeholder Event zum Thema “Data Subject Rights” in Brüssel teilgenommen.

Das war für uns eine spannende Sicht auf das Thema. Mitgenommen haben wir die Erkenntnis, dass die Erfüllung der neuen Auflagen aus verschiedenen Gründen schwer umsatzbar ist, etwa aufgrund neu einzuführender organisatorischer Maßnahmen, starrer Infrastrukturen, erforderlicher Prozesse usw.

Wir finden, dass einige dieser Probleme über andere Modelle wie etwa ein PIMS (Personal Information Management System) so gar nicht erst entstehen würden. Die Zeit ist reif für Unternehmen wie comuny!

MyData Germany – Auftakt gelungen

31.07.2019, Frankfurt. We proudly present MyData Germany.

Das neue Netzwerk in Deutschland verbindet Menschen, die bewusst mit persönlichen Daten im digitalen Raum umgehen und denen alternative Nutzungsmodelle am Herzen liegen. Wir sind Teil der weltweiten MyData Global Bewegung und der erste offizielle Hub in Deutschland.

Offen für jeden, der fachlichen Austausch, aktives Engagement oder Gestaltungsmöglichkeiten in diesen Themen sucht, verbindet MyData Germany regionale Aktivitäten, Ideen und vernetzt Macher und Unterstützer. Denn als Bewegung lebt MyData von jedem Einzelnen, der die Idee trägt und weiter teilt.

Im ersten persönlichen Treffen drehte sich alles um mögliche Organisationsformen für MyData Germany und die Frage der Unterstützung der nächsten globalen Konferenz, die – Achtung Knaller – im Herbst 2020 in Deutschland stattfinden wird. Welche Ehre! Aber auch mehr als sportliche Herausforderung, uns bis dahin zu finden.

Einig waren wir uns, dass wir uns unbedingt gemeinsam auf den Weg machen wollen, um Kräfte zu bündeln. Die Herausforderungen in dem Thema sind enorm. MyData Germany ist am Start – let’s do it!

##MyDataGermany, #MyDataGlobal, #Datenökonomie, #Self-Sovereign-Identity, #Kollaboration