Offene Ökosysteme als Plattform für mehr Kommunikation und Kooperation

Sind wir es nicht heute schon in vielen Lebensbereichen gewohnt, digitale Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, die auf unsere Bedürfnisse im Alltag zugeschnitten sind? Reisebuchungen, Bestellungen, Bankgeschäfte: Sie werden zu jeder Tag- und Nachtzeit dort erledigt, wo wir gerade mit unserem jeweiligen Endgerät im Netz sind.

„Ja, doch, schon.“ ist die Antwort der überwiegenden Mehrheit. Das Gesundheitswesen befindet sich in einem enormen Wandel: Medizinischer Fortschritt entwickelt sich in einer rasanten Geschwindigkeit. Die Analyse unseres Genoms, die Möglichkeiten der „individualisierten Medizin“ und die daraus resultierende Entwicklung neuer Diagnose- und Therapieverfahren sind wesentliche Veränderungen, die uns in den kommenden Jahren erwarten.

Es ist aber längst etwas völlig anderes, was wir wollen:

  • Wir möchten gerne in Zukunft Zugriff auf unsere Gesundheitsdaten haben auch wenn Sie von Ärzten und Krankenhäusern verwaltet werden.
  • Wir erhoffen uns, dass wir die Kommunikation mit unserem Arzt auf unterschiedliche Weise durchführen können, um nicht ausschließlich auf den persönlichen Kontakt in der Arztpraxis angewiesen zu sein.
  • Wir möchten vom zu Hause einen Termin buchen, uns auf eine Behandlung vorbereiten und bei Rückfragen einfach und sicher mit Ärzten und Pflegekräften kommunizieren.
  • Wir erwarten, dass Ärzte, Krankenhäuser, Pflegekräfte und andere an der Gesundheitsversorgung beteiligten Akteure die gemeinsame Behandlung meiner Erkrankung abstimmen und die notwendigen Daten hierfür unter Wahrung der Vertraulichkeit und des Datenschutzes bei Bedarf austauschen.
  • Wir möchten, dass unsere „Reise durch das System“ koordiniert und effizient verläuft, um Wartezeiten, Informationsverluste und Doppeluntersuchungen zu vermeiden.

Es ist an der Zeit, dass wir es bekommen.

Kommunikation im Gesundheitswesen geht einher mit der Übertragung von Gesundheitsdaten. Plattformen, die sich dieser Aufgabe stellen, müssen sich heute auch der verschlüsselten Speicherung von Daten stellen und einen Prozess organisieren, bei dem der Zugriff auf die Schlüssel ausschließlich durch die berechtigten Akteure erfolgt. Hier braucht es neue Konzepte, da etablierte End zu End Verschlüsselungstechnologien in der digitalen Transformation nichtmehr funktionieren werden.

Eine offene Kommunikationsinfrastruktur hat damit die Aufgabe, Authentifizierung und verschlüsseltes Datenmanagement für eine einfache und sichere Kommunikation im Gesundheitswesen zu lösen.

Wenn es gelingt, diese Bewegung und Motivation auf eine gemeinsame, offene Plattform zu bringen, dann führen wir die Ideen, Technologien, Förderer, Anwender, und Patienten in einem Ökosystem zusammen. Dann entstehen dort die Communyties, die notwendig sind, um es einfach zu machen und gemeinsam die Transformation zu gestalten.

Das vollständige Whitepaper „Offene Ökosysteme als Plattform für mehr Kommunikation und Kooperation“ können Sie hier herunterladen.

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