Vortrag online zu “Föderierte Identitäten und Datensouveränität”

Dominik Deimel sprach auf dem eIDAS Summit 2021 des bitkom über die Vorteile des Modells für Unternehmen.

Alle Vorträge und dieses Video verfügbar auf youtube. Spannend für alle die wissen möchten, wie sich die politischen und gesellschaftlichen Forderungen nach souveränen digitalen Identitäten bereits jetzt, über mobile Endgeräte und ohne Einsatz von Blockchain, realisieren lassen. Der Gesundheitsmarkt macht es vor: Hier ist man sich des verantwortungsvollen Umgangs mit Daten bewusst. Werden Unternehmen zum Identitätenprovider für ihre eigenen Kunden, lösen sie elegant die regulatorischen Herausforderungen im vertrauensvollen, elektronischen Geschäftsverkehr und minimieren Abhängigkeiten für sich und ihre Kunden.

Mehr über den Ansatz von comuny, mit dem jedes Unternehmen schnell und einfach zum Provider für die Identitäten seiner Kunden und Mitarbeiter werden kann.

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Föderierte Identitäten und Datensouveränität, comuny Fachvortrag auf bitkom Summit #eidas21

Nicht verpassen: Alles dreht sich um digitale Identitäten und den Einsatz von Vertrauensdiensten in der Praxis auf dem „eIDAS Summit“ des bitkom. Auf der virtuellen Hauptbühne spricht Dominik Deimel, Gründer von comuny, über “Föderierte Identitäten und Datensouveränität – ein Modell nicht nur für den Gesundheitsmarkt” (Bühne Vertrauensdienste in der Praxis, 11:50-12:10 Uhr, 15.06.2021).

Föderiertes Identitätsmanagement ist heute ein etablierter Standard, der es dem Nutzer erlaubt, mit seiner Identität verschiedenste Dienste im Sinne eines Single-Sign-On zu nutzen. Dieser Ansatz bedingt, dass ein Identitätsprovider (IDP) viele Informationen des Nutzers verarbeiten kann (Stichwort “Profilbildung”) gleichzeitig aber – in regulierten Märkten – einen hohen Aufwand für den Schutz persönlicher Daten betreiben muss. Dies gilt zum Beispiel für Krankenversicherer, die den Zugang zu Diensten der Telematikinfrastruktur wie ePA oder eRezept organisieren. Hier brauchen die Teilnehmer eines föderierten Netzwerks im Gesundheitsmarkt gegenseitige Kontrolle und Akzeptanz. Die Herausforderung in Zukunft: Der souveräne Umgang des Nutzers mit seinen Identitätsdaten in der eID Wallet auf dem Mobilgerät.

Im Vortrag wird die Architektur eines IDP vorgestellt, der Vorteile und Vorgaben von OIDC und eIDAS als etablierte Standards sowie die Prinzipien von Self Sovereign Identities zusammenbringt. Damit lässt sich sofort und ohne Blockchain Technologie das Mobilgerät als komfortabler Authenticator mit einer mobilen eID Wallet nutzen. Beide Seiten profitieren: Nutzer behalten die Hoheit über ihre sensiblen Daten, und Unternehmen erfüllen die hohen Auflagen von Datenschutz und eIDAS. Dieser Ansatz bietet ein Geschäftsmodell, welches sich sehr gut auf andere Märkte übertragen lässt und offen ist für Business mit weiteren technischen Lösungspartnern und Integratoren.

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Virtuelle Konferenz des Digitalverbands Deutschlands mit branchenübergreifendem Austausch, über 1.000 Expertinnen und Experten, #Tech-Trends, #Insights & #BestPractices zur sicheren Digitalisierung von Prozessen.

Anmeldung und kostenfreie Tickets unter https://www.eidas-summit.de/de und mehr über den Ansatz von comuny mehr über den Ansatz von comuny 

Mein Wunsch an MP Winfried Kretschmann: Für Fortschritt auch Geschäftsmodell-Innovationen fördern, nicht Technologie allein

Weinheim, Baden-Württemberg 04.12.2020. Heute Vormittag war es soweit, beim Get Started Gründerfrühstück des bitkom hatte ich die Ehre und das Vergnügen, in gemütlicher Runde mit Winfried Kretschmann, dem Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, plaudern zu dürfen.

Moderiert von Jenny Boldt, bitkom, war außerdem der Unternehmerkollege Pascal Benoit, ENIT-Systems mit dabei. Zunächst drehte sich alles um Startup-Förderung am Standort Baden-Württemberg. Als im schönen Weinheim an der Bergstraße ansässiges Unternehmen muss ich sagen, dass wir uns in Baden-Württemberg wirklich wohl fühlen. Da wir ein 100 % digitales Produkt anbieten, ist für Mitarbeit, Zusammenarbeit mit Partnern und fachlichem Austausch aber eindeutig der Faktor Kompetenz für uns wichtiger als regionale Nähe. Trifft beides zusammen, wunderbar. Wir arbeiten – und das nicht nur aufgrund von Corona – überwiegend virtuell und weltweit vernetzt. Wobei comuny durchaus von regionaler Unterstützung profitiert hat: Anfang 2019 haben wir Up2B durchlaufen, den SAP-Accelerator der Region Mannheim, Heidelberg und Walldorf (Up2B – Accelerator for IT Startups) und auch zum Cyberforum in Karlsruhe (CyberForum: Hightech.Unternehmer.Netzwerk.) pflegen wir guten Kontakt.

Zur Bedeutung von Standort passt deshalb unser Credo: Virtuell agieren, hybrid Wirkung entfalten. Denn es wird immer stärker zu einer Verschmelzung von Online und Offline-Welt kommen.

Wir waren uns in der Runde einig, dass die Förderlandschaft für Wissenschaft und für die Entwicklung neuer Technologien gut aufgestellt ist. Nun bin ich eine Visionärin, die Technologie “nur” dazu nutzt, komplexe Probleme mit gesellschaftlicher Relevanz zu lösen. Technologie an sich birgt immer Chance wie auch Risiko – es ist an uns, Sinn und Nutzen ihres Einsatzes zu modellieren. Ich weiß wovon ich spreche, denn in den letzten 20 Jahren habe ich digitale Innovationen in der Gesundheitsbranche vorangetrieben. Hier kommt es entscheidend darauf an, welches Geschäftsmodell dahinter liegt. Idealerweise führt technische Innovation auch zu sozialer Innovation. Denn wohin wollen wir uns durch Digitalisierung transformieren? (Förder-)Politik hätte es in meinen Augen in der Hand, hier Gestalter klarer Ziele beim Einsatz von Technologie zu sein. Das ist für mich nachhaltige Technologie! Green-IT, ja auch. Stichwort: Daten nutzen ja – mit welcher Absicht? Zu wessen Vorteil? Ethik in künstlicher Intelligenz – Erkenntnisinteresse? Wer steuert wen? Deep Learning: Wer lernt eigentlich aus diesen Daten? Was wollen wir als Einzelner, als Unternehmen, als Gesellschaft, als Menschheit lernen?

Mir lag es deshalb am Herzen, folgenden Wunsch an Winfried Kretschmann zu richten: Es wäre großartig, wenn das Land stärker Startups fördert, deren digitale Geschäftsmodelle den gesellschaftlichen Fortschritt unterstützen. Die einen Beitrag dazu leisten, die digitale Kluft bei Bildung oder in der Gesundheitsversorgung zu verringern, die durch künstliche Intelligenz diskriminierungsfreier entscheiden als ein Mensch, die freie Datenflüsse und dezentrale Strukturen und damit eine Art Gewaltenteilung ermöglichen und die offen und nutzenstiftend sind für viele, weil sie Standards anwenden. Am Ende ist für unsere Demokratie und Freiheit entscheidend, dass Vielfalt am Markt erhalten bleibt. Dass sich coole Innovationen auch behaupten können. Ich gebe zu, dafür braucht es ausgeklügeltere Geschäftsmodelle. Aber das geht – und genau auf die wird es ankommen.

Immer wieder sprachen wir nämlich über Risiken von Startups und über mutige Entscheidungen. Ich meine: Wenn niemand mehr ins Risiko geht und den Mut zeigt, neue Lösungsräume zu erschließen, dann wird Innovation auf der Strecke bleiben.

Gerade das Land könnte sich hier protegierend und stärkend hinter die Modelle von frühen Startups stellen. Vielleicht sogar Spielregeln einbringen oder ausprobieren, damit Technologie für Menschen und die Gesellschaft positive Wirkung entfalten kann.

Winfried Kretschmann hat meinen Wunsch aufgegriffen und es selber zu Ende der Veranstaltung so formuliert: “Wir müssen es schaffen, dass wir vom verhindernden zum gestaltenden Datenschutz kommen. Wie macht man es so, dass man die Daten nutzen kann, ohne dass sie am Schluss missbraucht werden? Heute nutzen wir das Potenzial von Technologien nicht aus. Vielen Dank für den Wunsch, beides hinzubekommen, es zu nutzen und trotzdem aus niemandem einen gläsernen Menschen oder gläsernen Betrieb zu machen.”

Ich bin darüber sehr glücklich und danke Ihnen, lieber Herr Kretschmann, für diese Worte und den guten Austausch heute. Ich sage nur, Baden-Württemberg, Heimat von zahlreichen Hidden Champions.

#startups #dataeconomy #operator

comuny zum Gründerfrühstück mit Winfried Kretschmann am 4.12. geladen

25.11.2020 Event-Tipp. Das nächste Get Started Gründerfrühstück findet mit dem Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, am 4.12. statt. Dazu lädt der bitkom herzlich ein. comuny ist mit von der Partie!

Wichtige Randnotiz: Bei diesem Event bin ich richtig enttäuscht darüber, dass wir uns nicht, wie sonst üblich, live und in Farbe zu diesem Frühstück treffen werden. Es ist schon eine besondere Zeit, insbesondere für junge Unternehmen!

Der Plan für diese Veranstaltung:

  • Wann: 4. Dezember 2020, 9:30-10:30 Uhr

  • Wo: Webmeeting (Zugangslink folgt nach Anmeldung per E-Mail)

Baden-Württemberg ist Heimat von zahlreichen Hidden Champions und solchen, die es noch werden wollen. Doch bietet Baden-Württemberg hier den richtigen Nährboden, um solche Startups zu fördern? Wie sieht die Ausbildung junger Menschen aus? Finden sich ausreichend Kapitalgeber, um den Standort attraktiv zu machen? Darüber möchte der bitkom gemeinsam mit den Teilnehmern des Online-Events und den geladenen Gästen diskutieren:

  • Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg

  • Beatrix Reiß, Founder & CMO von comuny

  • Pascal Benoit, Co-Founder & CEO von ENIT-Systems

 

Anmeldung bitte über folgenden Link: https://www.getstarted.de/gruenderfruehstueck-mit-winfried-kretschmann/

 

#bitkom #speaker #event #comuny #future-of-trust

 

Trust Service Ecosysteme & der eIDAS Summit 2020

26.10.2020. In diesem Jahr ist alles anders. So fand auch das Digital Trust & Identity Forum des bitkom heute virtuell statt. Mehrere hundert Teilnehmer verfolgten die spannenden Diskussionen und Vorträge rund um alles was in den Themen digital Identity, Vertrauensdienste und die Umsetzung der eIDAS-Verordnung als Basis für eine europaweite, elektronische Kommunikation und sichere Identifizierung aktuell wichtig ist.

Dominik Deimel engagierte sich mit dem Vortrag “comuny Trust Service Ecosystem – die Zukunft liegt in der Kollaboration!”. Er beschrieb, warum digitale Services von Unternehmen in regulierten Märkten verifizierte Kundendaten benötigen – egal ob bei Kontoeröffnung, Zugang zur elektronischen Patientenakte oder auch beim voll digitalen Abschluss eines  Versicherungsvertrags. Die Anzahl der Use Cases steigt kontinuierlich und für Unternehmen zählt Flexibilität in der Prozessgestaltung und Einfachheit in der Umsetzung als Top Prio bei der Auswahl passender Lösungspartner. Doch aktuell ist kein Dienstleister in der Lage, diesen Anspruch übergreifend zu erfüllen ohne klassische Lock-In Effekte.

Die Antwort auf dieses Dilemma heißt Kollaboration der Anbieter in Ecosystemen, die ausreichend Spielraum für eigene unternehmerische Freiheitsgrade und gleichzeitig Transparenz bei der Anbieterauswahl für den Kunden gewährleisten. Über einen solchen Ansatz lassen sich sehr flexibel Use Cases und Branchenlösungen erzeugen, die dann optimalerweise als in sich gekoppelte As-a-Service-Leistung zum attraktiven Preis am Markt angeboten werden. In dem Vortrag wurde das Geschäftsmodell und die technische Lösung des comuny Trust Ecosystems Ansatz und die Möglichkeiten der Use Case Generierung am Beispiel des Gesundheitswesen aufgezeigt und diskutiert.

#eIDAS #bitkom #speaker #event #comuny #Kollaboration #future-of-trust #ecosystems #trust-services

https://eidas-summit.de/eIDAS-Summit-Programm